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Wissenswertes über Räuchergefäße, Räucherschalen, Weihrauchschwenker, Räucherstövchen und einiges mehr...

...und was man beachten sollte, wenn man sich ein Räuchergefäß kaufen möchte

Räuchergefäße

Räuchergefäße in den unterschiedlichsten Formen

Räuchern kann einen spirituellen Hintergrund haben. Ebenso wird das Räuchern eingesetzt, um den Gesundheitszustand zu verbessern oder die Stimmung zu heben. Selbstverständlich gibt es auch viele Menschen, die gerne räuchern, weil sie den Duft der verschiedenen Kräuter und Harze mögen. Es gibt also viele gute und unterschiedliche Gründe, zu räuchern. Im Gegensatz zu Räucherstäbchen, die einfach angezündet werden, wird für das Räuchern ein Räuchergefäß benötigt. In diesem feuerfesten Gefäß befindet sich meist etwas Sand, auf den die Räucherkohle gelegt wird. Das Räuchergut wird dann direkt auf der glühenden Kohle genutzt.

Räuchergefäße sind so vielfältig wie die Räucherkultur selbst

Räuchern und Religion

Der Ursprung des Räucherns findet sich eindeutig in den unterschiedlichsten Religionen. Für Opfergaben, Reinigungsrituale, Beschwörungen und Geisterreisen wurde das Räuchern früher hauptsächlich genutzt. Erstaunlich dabei ist, dass die verschiedensten Religionen alle auf Räucherwerk zurückgreifen. Im Christentum ist dabei der Weihrauch sehr beliebt, der in einem speziellen Weihrauchbrenner verbrannt wird. An hohen Feiertagen wird noch heute in den katholischen Kirchen mit dem Weihrauchschwenker geräuchert.

Räuchergefäße und Räucherwerk im Christentum

Da Weihrauch früher sehr kostbar war, wurde auch viel mit Kräutern und anderen Harzen geräuchert. In der Bibel finden sich sehr viele unterschiedliche Räucherwerke, die auch sehr vielfältig eingesetzt wurden. Für Wohlgeruch waren vor allem Adlerholz und Myrrhe gedacht. Galbanum und Kassia-Rinde sind ebenfalls sehr beliebt gewesen. Der Geruch nach Zimt macht die Kassia-Rinde bis heute zu einem beliebten Räucherwerk. Aus dem Kräuterstrauß, der vielerorts an Maria Himmelfahrt geweiht wird, kann das ganze Jahr über geräuchert werden. Heimische Kräuter wie zum Beispiel Salbei, Wermut, Johanniskraut, Thymian oder Alant werden dann einfach im getrockneten Zustand verrieben und mit etwas Weihrauch oder einem anderen Harz vermischt. Geräuchert wird hierbei vor allem in der Räucherpfanne. In den Rauhnächten wird traditionell ebenfalls mit diesem Kräuterbusch geräuchert.

Schöne Räuchergefäße für jeden Anlass

Wer sein Räuchergefäß nur nutzen möchte, um einen schönen Geruch in der Wohnung zu verbreiten, der sucht sich meist auch ein besonders schönes Räuchergefäß aus. Einfache Räuchergefäße sind oft aus Gusseisen und werden mit Feuersand befüllt. So lässt sich gefahrlos räuchern. Ein Deckel sorgt oftmals dafür, dass der Räuchervorgang auch abgebrochen werden kann. Andere Räuchergefäße sind zum Beispiel aus Messing oder aus Ton. Wichtig ist immer, dass das Material hohe Hitze aushalten kann.

Diverse Räuchergefäße für unterschiedliche Anlässe

Räuchergefäße gibt es in Schalen, Kelch oder als Räucherfass. Auch Räucherpfannen, Räucherkelche und Räucherschwenker sind sehr beliebt. Je nach Einsatzwunsch haben viele räucherbegeisterte Menschen auch mehrere verschiedene Räuchergefäße. Von schlicht bis aufwendig verziert ist alles verfügbar. Einige Modelle verfügen zusätzlich noch über einen Stäbchenhalter für Räucherstäbchen oder eine Auflagefläche für Räucherkegel.

Räucherschalen zum Räuchern

So wird der positive Einfluss auf die Stimmung beim Räuchern genutzt

Mit einer Räucherschale kann ganz einfach geräuchert werden. Die meist flachen und weiten Schalen sind aus feuerfestem Material wie zum Beispiel Speckstein, Ton, Metall oder auch aus einer echten Abalone Muschel. Hier muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Räucherschale nicht verklebt ist. Klebstoffe schmelzen beim Räuchern und sind deshalb ungeeignet. Es empfiehlt sich deshalb, sich sein Räucherzubehör nur im Fachhandel zu kaufen. So haben Sie die Sicherheit, dass auch alles wirklich feuerfest ist.

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So wird eine Räucherschale richtig verwendet:

Die Räucherschale wird mit feuerfestem Sand, der auch Räuchersand genannt wird, befüllt. Auf den Sand wird dann mittig ein Stück Räucherkohle gelegt und entzündet. Mit der sogenannten Schnellzünderkohle geht dies besonders schnell. Die Form der Kohle ist meist rund mit einer kleinen Vertiefung, in der dann das Räucherwerk verglüht.

Auf einen guten Stand der Räucherschale achten

Die Räucherschale sollte immer einen guten Stand haben und auf einem hitzebeständigen Untergrund stehen. Nicht selten geben Materialien wie Messing auch noch eine Menge Wärme an den Untergrund ab, sodass unter Umständen empfindliche Flächen beschädigt werden können. Abhilfe schaffen zum Beispiel Brettchen aus Speckstein oder Schamott. Da Räucherschalen häufig in fernöstlichen Kulturen zu finden sind, gibt es in dem Bereich sehr viel Importware. Wer möchte, kann beim Kauf auf das Fair Trade Siegel achten. Anfänger können zu günstigen Materialien wie Speckstein oder Keramik greifen. Für Ästheten gibt es auch wunderschöne Räucherschalen, die von echten Künstlern zu kleinen Hinguckern verarbeitet wurden.

Schwenkräuchergefäße für die gleichmäßige Beräucherung

Für esoterischen Haus- und Hofreinigungen sind Schwenkräuchergefäße ideal

Schwenkräuchergefäße zeichnen sich dadurch aus, dass sie transportabel sind und meist an einer Kette geschwenkt werden können. Das wohl bekannteste Schwenkräuchergefäß dürften die meisten Menschen aus den katholischen und orthodoxen Kirchen kennen. Weihrauchschwenker kommen dort in der Liturgie oft zum Einsatz. Durch das Schwenken lässt sich der Rauch gleichmäßig auch in großen Räumen verteilen. Vor allem Schwenkgefäße aus Kupfer und Messing werden sehr viel angeboten. Zudem gibt es Wandaufhängungen für die Schwenkräuchergefäße, um sie auch an einem Ort nutzen zu können. Für Hausreinigungen und/oder Hofreinigungen sind Schwenkräuchergefäße dabei ideal. Mit einem Schwenkräuchergefäß kann der Rauch in allen dunklen Ecken eines Zimmers oder auch eines Stalls verteilt werden. Auch das Umhergehen um eine Person ist damit sehr einfach möglich. Durch den Luftzug, der beim Schwenken entsteht, wird die Kohle besonders gut angefacht. Deshalb verbrennen in den Schwenkräuchergefäßen auch Räucherwerke, die sonst eher schlecht glimmen. Die dichten Rauchwolken sollen negative Energien aufnehmen und werden dann beim Lüften einfach hinausbefördert.

Räucherstövchen für ein besonders schonendes Räuchererlebnis

Mit einem Räucherstövchen werden empfindliche Kräuter besonders gut verräuchert

Wer eine Methode des besonders dezenten Räucherns sucht, ist mit einem Räucherstövchen richtig beraten. Diese Gefäße haben meist oben einen Siebaufsatz, während unten ein Teelicht die nötige Wärme hervorbringt. Feine Kräuter verglühen so nicht innerhalb von Sekunden, sondern können ihre Wirkung langsam entfalten. Es empfiehlt sich, etwas Feuersand auf das Sieb zu geben, um den Räuchervorgang noch sanfter zu gestalten. Mit einer speziellen Räucherfeder können die energetischen Wirkungen noch besser genutzt werden. Eine Räucherfeder verfügt über einen Metallkiel, der es ermöglicht, mit der Feder auch verbrauchtes Räucherwerk zu entfernen. Mit der Feder wird, ähnlich einem Fächer, der Rauch in alle Richtungen verteilt.

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Räucherstövchen zur Meditation

Räucherstövchen werden besonders gerne eingesetzt, wenn es um entspannende Meditation geht oder um Heilarbeit. Durch die wenige Rauchentwicklung ist diese Art des Räucherns auch sehr geeignet für Personen mit empfindlichen Atemwegen. Die meist handgearbeiteten Räucherstövchen aus Keramik, Ton oder Speckstein werden meist mit einem Räuchersieb betrieben. Sehr gerne gibt es bei diesen Räucherstövchen verstellbare Weihrauchbrenner, damit die Wärmeentwicklung genau dem Räuchergut angepasst werden kann. Harze und Hölzer werden meist tiefer über die Flamme des Teelichts gestellt als Kräuter. Die Räuchersiebe aus Edelstahl lassen sich mit einer Messingbürste übrigens leicht reinigen.

Unterschiedliche Weihrauchbrenner genauer betrachtet

Was Sie über Weihrauchfässer und Weihrauchschiffchen wissen sollten

Es ist manchmal gar nicht so einfach, die unterschiedlichen Räuchergefäße exakt einzuordnen. Für Weihrauch gibt es zum Beispiel Weihrauchschwenker, Weihrauchfässer, Weihrauchgefäße, Weihrauchschiffchen. In den meisten dieser Räuchergefäße lassen sich selbstverständlich auch andere Harze, Hölzer und Kräuter verbrennen.

Die kleinen Unterschiede: Weihrauchbrenner vs. Räucherstövchen

Ein Weihrauchbrenner ist eigentlich nichts anderes als ein Räucherstövchen. Das Räuchergut wird hier mit einem Teelicht erhitzt und ist deshalb eine sehr sanfte und raucharme Methode. Wichtig ist, dass bei einem Weihrauchbrenner inmitten des Räuchersiebes eine kleine Platte ist. Nur so wird verhindert, dass das flüssige Harz auf die Kerzenflamme tropft. Allerdings kann auch mit Feuersand der gleiche Effekt erzielt werden.

Wissenswertes zu Weihrauchschwenker und Weihrauchfass

Weihrauchschwenker und Weihrauchfass sind nahezu identisch. Ein zweigeteiltes Räuchergefäß hängt an mehreren Ketten und kann dadurch geschwenkt werden. Durch viele kleine Löcher im Schwenker oder Weihrauchfass wird die Räucherkohle besonders gut zum Glühen gebracht. Das Rauchfass wurde schon bei den Römern verwendet und später von der christlichen Kultur übernommen. Als Faustregel lässt sich sagen, dass ein Weihrauchfass deutlich größer ist als ein Weihrauchschwenker. Große Weihrauchfässer sind ideal für Kirchen, finden aber auch Anwendung auf großen Höfen und Ställen. Meist wird die Person, die das Räucherfass schwenkt, noch von einem Träger mit einem Weihrauchschiffchen begleitet. Das Weihrauchschiffchen ist ein gesegnetes Gefäß in Schiffchenform und hat meist einen Standfuß und einen Deckel. Es dient einfach dazu, dass immer Nachschub für das Weihrauchfass oder den Weihrauchschwenker greifbar ist. Für Kirchen sind die Weihrauchschiffchen häufig sehr künstlerisch und anspruchsvoll gestaltet.

Unterschiedliche Begrifflichkeiten: Räucherschale, Schwenkräuchergefäß und Räucherschwenker

Weihrauchgefäße können eigentlich alles sein. Von der schlichten Räucherschale bis hin zum aufwendigen Schwenkräuchergefäß. Räucherschwenker lassen sich transportieren, während Schalen und ähnliche Gefäße für einen festen Standort vorgesehen sind. Das klassische Weihrauchgefäß für Einsteiger ist meist aus Messing und mit einem sehr groben Sieb bedeckt. Das Unterteil wird für den Räuchervorgang mit Feuersand gefüllt. Die Kohle kann nun, je nach Räucherwerk, entweder direkt auf den Sand gegeben werden oder auf das Sieb. Besonders große Harzstücke lassen sich gut verräuchern, wenn sie solo auf dem Netzeinsatz liegen, während direkt darunter die Kohle liegt.

Räucherpfannen als ideale Räucherlösung für Daheim

Eine Räucherpfanne kann an einem festen Standort eingesetzt oder durch das Haus getragen werden

Wer nicht unbedingt unterschiedliche Räuchergefäße verwenden möchte, sollte sich einmal Räucherpfannen genauer anschauen. Sie wirken wirklich wie eine Bratpfanne mit einem Deckel, selbstverständlich in einem handlichen Format. Dadurch eignet sich die Räucherpfanne sowohl für einen festen Standort als auch dafür, um jedes Zimmer zu räuchern. Durch den Griff wird die Weihrauchpfanne mobil und kann problemlos durch die Räume getragen werden.

Ursprung der Hausreinigung / Hofreinigung

Vor allem im alpenländischen Raum nutzt man noch heute die Räucherpfanne für die Hausreinigung und Hofreinigung. Ihr Ursprung findet sich aber mit ziemlicher Sicherheit im Nahen Osten, da historische Quellen ihre dortige Nutzung belegen.

Räucherpfanne mit unterschiedlichem Griff und Deckel

Ideal sind Räucherpfannen mit einem Holzgriff, da dieser weniger Wärme leitet als Metall. Der Korpus ist dann entweder aus Messing, Kupfer oder auch Speckstein. Auch einfaches Metall kommt zum Einsatz. Der untere Teil der Pfanne ist wie eine Schale geformt und verfügt über eine geschlossene Fläche. Der Deckel hingegen weist zahlreiche Löcher auf, damit die Räucherkohle genügend Luft bekommt. Sehr beliebt sind Deckel mit Scharnier, weil dann der Deckel nicht einfach herabfallen kann.

Räuchern mit der Räucherpfanne

Auch bei der Räucherpfanne ist der Räuchervorgang simpel. Der Deckel wird geöffnet und der Boden der Pfanne wird mit Räuchersand bestreut. Dann wird mithilfe der Kohlezange ein Stück Räucherkohle entzündet. Sobald die Kohle gut glüht, wird sie in die Pfanne gelegt. Dann wird die Kohle mithilfe eines kleinen Löffels mit dem Räucherwerk belegt. Wenn der Deckel dann wieder geschlossen ist, ist die Räucherpfanne bereit für den Transport oder darf einfach am vorgesehenen Ort stehen bleiben.

Räucherkelche für festliche Zeremonien

Die schamanische Räucherung mit dem Räucherkelch

Dadurch, dass der Räucherkelch wie ein Glas auf einem Stiel geformt ist, kann er sehr gut in der Hand gehalten werden. Immer dann, wenn die Aura mit in die Räucherung einbezogen werden soll, ist ein Räucherkelch eine gute Wahl. Dadurch, dass der Kelch direkt in der Hand gehalten werden kann, ergibt sich ein besonders enger Kontakt zwischen dem Räucherwerk und dem Räuchernden. Die Kelchfüße sind meist etwas breiter gearbeitet, sodass sie gut in der Hand liegen und nicht zu schnell heiß werden. Ansonsten funktioniert ein Räucherkelch nach dem gleichen Prinzip wie eine Räucherschale.

Räucherkelche aus Keramik, Ton und Kupfer

Die Räucherkelche gibt es auch besonders farbenprächtiger Keramik oder aus Ton. Sehr gerne wird auch Softstone oder Kupfer verwendet. Je nachdem, zu welchem Anlass der Räucherkelch genutzt wird, kann eine schlichte oder opulente Optik gewählt werden. Für die Hausräucherung kommen die Kelche ebenfalls zum Einsatz. Achten Sie dann darauf, ein Material zu wählen, bei dem der Stiel nicht schnell heiß wird. Räucherkelche waren schon auf römischen Hausaltären zu finden, um jederzeit ein Dankopfer bringen zu können.

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